Erich Polz, Dirigent

Erich Polz

Erich Polz ist einer der aufstrebenden jungen österreichischen Dirigenten. Nach einer vielbeachteten CD-Produktion mit Werken von Schostakowitsch mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und weiteren Konzerten mit dem Orchester im Frühjahr 2019 lud die NWD Herford ihn für  Mai 2020 zu einer Sinfoniekonzert-Serie mit Werken von Respighi und Brahms ein.

Im Sommer 2021 übernahm Erich Polz bei den Sommerfestspielen jOpera in Jennersdorf (Österreich) die musikalische Leitung von Franz Lehars „Die Lustige Witwe“.

Höhepunkte der vergangenen Jahre waren u.a. das Neujahrskonzert 2017 des Symphonieorchesters St. Gallen (CH), Konzerte mit dem „Orchester recreation“ Graz, die Neujahrskonzerte 2018 und 2019 des Haydn Orchesters von Bozen und Trient,  Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Gießen, dem Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim (DE) und dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl. Im Sommer 2018 debütierte er mit Glucks Oper „I Cinesi“ beim renommierten Festival „Styriarte“ in Graz.

Weitere Engagements umfassten auch verschiedene Positionen als Assistenzdirigent, u.a. mit dem „Orchester recreation“ in Graz. Eine prägende Phase für den jungen Dirigenten war seine Zeit  bei den Tiroler Festspielen Erl, wo er sowohl Assistenzdirigent als auch Chordirektor für den legendären „24h-Ring“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Tristan und Isolde und den „Lohengrin“ war. Andere Assistentenpositionen führten ihn zu Produktionen von „“Parsifal“, Verdis „La Traviata“, „Il Trovatore“, „Rigoletto“ und Mozarts „Don Giovanni“.
In den Jahren 2011 und 2012 ermöglichte ihm ein Dirigierstipendiat beim Gustav Mahler Jugendorchester Dirigenten wie Sir Colin Davis, Daniele Gatti und David Afkham über den Zeitraum mehrerer Touren zu assistieren.

Erich Polz ist Chefdirigent von MODUS 21, einem in Wien beheimateten Kammerorchester, welches er 2013 gründete und das sich aus Mitgliedern aus ganz Europa zusammensetzt. Von 2012 bis 2017 war er Chefdirigent der „Wiener Konzertvereinigung“.

Sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte er in der Klasse von Prof. Georg Mark am Konservatorium der Stadt Wien in beiden Fällen mit Auszeichnung nach Diplomkonzerten mit dem Symphonieorchester des Konservatorium Wien und den Bratislava Symphonikern.

© Stella Straub

Girardi Ensemble Graz

Das Girardi Ensemble Graz wurde im Jahr 2002 von Harald Martin Winkler, Volker Hannes Zach, Wolfgang Stangl,Anton Hirschmugl und Ruth Straub - Mitgliedern von recreation - Großes Orchester Graz und der Grazer Philharmonikern, gegründet. Die einzelnen MusikerInnen, die in verschiedensten Kammermusikformationen schon seit vielen Jahren zusammen musizieren, prägen durch ihre Erfahrungen aus einer vielfältigen internationalen Konzerttätigkeit mit renommierten Streichquartetten wie dem Amadeus Quartett oder dem Alban Berg Quartett, sowie aus der Zusammenarbeit mit so herausragenden Musikern wie Paul Badura Skoda, Arvo Pärt oder den Wiener Sängerknaben den unverwechselbaren Charakter des Ensembles.

Das vielseitige Repertoire des sympathischen Ensembles reicht von Werken des Barock über die Wiener Klassik bis hin zur Moderne und zeitgenössischen Kompositionen.

Die Schwerpunkte des Ensembles liegen in den  Bereichen  Wiener Klassik   und Musik der Avantgarde insbesondere der Österreichischen Moderne. Dies hat unter anderem zu einer Zusammenarbeit mit KomponistInnen wie Gerd Kühr, Gerhard Präsent und Chaya Czernowin  geführt.

Als hochkarätiges Kammermusikensemble hat sich das Girardi Ensemble längst einen festen Platz auf den Konzertpodien erspielt und ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Konzertreihen und Festivals in Österreich, Slowenien, Deutschland, Lichtenstein und Italien.

Für die Spielfelder Kulturtage haben wir das Stammensemble des Girardi Ensembles mit den besten steirischen MusikerInnen aufgestockt, um das Schloss Spielfeld mit symphonischen Klängen zu begeistern.

Paul Blüml

Paul Blüml wurde 1999 in Tulln an der Donau geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielt er seinen ersten musikalischen Unterricht am Klavier bei Mag. Stephanie Timoschek-Gumpinger. Zunächst strebte der junge Musiker eine Karriere als Pianist an. Er erzielte etliche 1. Preise beim österreichweiten Wettbewerb „Prima la Musica“ und bei internationalen Wettbewerben, wie etwa dem „Internationalen Jenö Takacs- Wettbewerb“, den „Pavel Egorov- Förderpreis“. Nachdem sich im Alter von 15 Jahren der Wunsch auftat, ein weiteres Instrument zu erlernen, entschloss er sich 2014 für die Wiener Oboe. Zunächst begann er im Hochbegabtenlehrgang, wechselte dann in den Vorbereitungslehrgang und ist schließlich seit 2018 als ordentlicher Konzertfachstudent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei o. Univ. Prof. Klaus Lienbacher inskribiert. 

Von 2019-2021 war er Mitglied des ersten Jahrgangs der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und erfüllte anschließend in der Saison 2021/22 einen Zeitvertrag an der Position der Solooboe im Orchester der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Seit September 2022 ist er als festes Mitglied als Solooboist im Orchester der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker engagiert.

Neben solistischer Konzerttätigkeit, musiziert er zudem in verschiedenen Kammermusik-Ensembles mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener Orchester, wie etwa der Wiener Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, der Berliner Philharmoniker, der Volksoper Wien und dem Bruckner Orchester Linz.


© Terry Linke / Wiener Philharmoniker

Sélim Mazari,

1992 in Paris geboren, begann im Alter von 5 Jahren bei einer Schülerin der großen Pianistin Brigitte Engerer mit dem Klavierspiel. Mit nur 11 Jahren wurde er am Konservatorium aufgenommen. 2003 lernte er an einer Musikakademie in Nizza Brigitte Engerer kennen und setzte sein Studium bei ihr am Conservatoire Supérieur de Paris und später an der Académie musicale in Villecroze fort. Nach seinem Abschluss wechselte er ans Royal College London, wo er mit Dmitri Alexeev zu arbeiten begann, und später an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu Avedis Kouyoumdjian. 2018 wurde er bei den Victoires de la Musique Classique in der Kategorie der jungen Solo-Instrumentalisten nominiert. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen Debüts im Auditorium Radio France, in Aix-en-Provence, in La Roque d’Anthéron und im Opernhaus von Toulon. Zuletzt hat er für das Label Mirare die Mozart-Konzerte Nr. 12 und 14 aufgenommen.

Als gefragter Kammermusikpartner arbeitet er regelmäßig mit Künstlern wie Fedor Rudin, Edgar Moreau oder Sophie Dervaux zusammen, mit der er auch die CD 'Impressions françaises' aufnahm.


Bernhard Krabatsch,

erhielt seine Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Richard Galler. 

Nach Engagements in der Oper Graz, im Bruckner Orchester Linz und im Mozarteumorchester Salzburg, sowie einer Lehrtätigkeit an der Anton Bruckner Privatuniversität,ist er heute regelmäßig als Gast in Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Mahler Chamber Orchestra, unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Daniele Gatti und Kirill Petrenko zu hören. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten unter anderem Radovan Vlatkovic, Richard Galler, Andreas Ottensamer und Herbert Schuch. 

Seit 2020 unterrichtet er an der Kunstuniversität Graz und ist seit 2023 ebendort Professor für Fagott. 


Roman Pichler

Der aus Brixen stammende Tenor Roman Pichler ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie zum Beispiel Ferruccio Tagliavini, Accademia Belcanto und AIMS Meistersinger und studierte in Graz am Johann-Joseph-Fux Konservatorium.

Als gesuchter Opern- und Operettendarsteller war er unter anderem an der Grazer Oper, am Pfalztheater Kaiserslautern, dem Coburger Landestheater, dem Landestheater Niederbayern, dem Anhaltischen Theater Dessau, der Musikalischen Komödie Leipzig, am Stadttheater Bozen, den Südtiroler Operettenspielen, der Operette Sirnach und auf diversen Festivals und Tourneen in ganz Europa zu sehen.

Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Rollen wie den Vogelhändler Adam, die Grafen Tassilo, Zedlau und Edwin, Jan Janicki, Boni, Alfred, Caramello, Camille de Rosillon, Raoul de Gardefeu, Dr. Siedler, Duca di Mantova, Tamino, Franjo, Quint und Nemorino.

Bei seiner Konzerttätigkeit im In- und Ausland mit Werken wie Schuberts Winterreise, Mendelssohns Elias, Mozarts Requiem, Die Schöpfung, Die Jahreszeiten und Stabat Mater von Haydn, Rossinis Petite messe solennelle und Händels Messiah, widmet er sich der Kirchenmusik mit ebenso viel Begeisterung wie dem Liedgesang.

©Nathan Chizzali

Ceren Çelik

Ceren Çelik wurde 2004 in Mersin, Türkei geboren und begann ihre musikalische Ausbildung 2014 an einem türkischen Konservatorium. Früh sammelte sie Orchestererfahrung und trat auch schon in jungen Jahren solistisch auf. Darüber hinaus nahm sie an Meisterkursen bei bedeutenden Hornisten, wie z.B. Christian-Friedrich Dallmann und Radovan Vlatković, teil.

Seit 2023 studiert sie im Bachelor bei bei Prof. Ozan Çakar an der Kunstuniversität Graz. Zudem wirkte sie auch in verschiedenen Jugendorchestern, wie der Jungen Sinfonie Berlin und dem Turkish Youth Philharmonic Orchestra mit und trat unter anderem in der Philharmonie in Berlin und in der Elbphilharmonie in Hamburg auf.

accio piano trio

Das accio piano trio, bestehend aus Christina Scheicher (Klavier), Clemens Böck (Violine) und Anne Sophie Keckeis (Violoncello), wurde im Jahr 2013 an der Universität Mozarteum Salzburg gegründet. Seither kann das Ensemble auf eine rege und kontinuierliche Konzerttätigkeit im In- und Ausland verweisen und erspielte sich mehrere Preise bei bundesweiten und internationalen Wettbewerben.

Das Trio studierte zunächst am Salzburger Mozarteum bei Wolfgang Redik (Wiener Klaviertrio) und Tünde Kurucz. Nach einem Intermezzo mit wechselnden Cellisten vereinigten sich die drei Gründungsmitglieder 2018 wieder und absolvierten ab 2020 das gemeinsame Masterstudium Kammermusik an der HMDK Stuttgart. Bereichert durch viele wertvolle Impulse von ihren beiden Mentoren, Martin Funda (Violine) und Florian Wiek (Klavier), schlossen sie den Master of Music 2023 mit einstimmiger Auszeichnung ab.

Das accio piano trio war ab 2014 Stipendiat der Stiftung Yehudi Menuhin – Live Music Now Salzburg und ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: Erfolgreich war es zweimal bei Musica Juventutis (2015 und 2017, mit Auftritten im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses), bei der 9th International Johannes Brahms Chamber Music Competition in Gdánsk/Polen (2. Preis 2022), beim Carl-Wendling-Wettbewerb für Kammermusik in Stuttgart (1. Preis 2023) und beim 30. Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach (3. Preis 2024).

Zahlreiche Konzertreisen führten das Ensemble nicht nur quer durch Österreich und Deutschland, sondern auch in die USA, nach Italien, Frankreich, England, Dänemark, Island, Tschechien, Slowenien, in die Slowakei, die Schweiz, die Türkei, nach Malta, Georgien, China und in den Senegal. Viele dieser internationalen Projekte konnten in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Kulturforen im Ausland realisiert werden.

Von den bisher über 200 öffentlichen Auftritten sind einige besondere Höhepunkte hervorzuheben: etwa 2016 das im Radio Österreich 1 gesendete Konzert auf Schloss Goldegg, mit einer vom Trio in Auftrag gegebenen Uraufführung des Salzburger Komponisten Jakob Gruchmann; die Aufnahme in das Konvolut der Jeunesse Österreich für die Saisonen 2018/19 und 2024/25; das Debüt in der Stiftung Mozarteum Salzburg 2021 unter Mitwirkung von Rolando Villazón; oder zuletzt die erste Tournee in die USA mit Konzerten in Washington D.C. (u.a. Kennedy Center) und New York City.

Mit der Internationalen Stiftung Mozarteum gab es in der vergangenen Saison 2024/25 eine engere Zusammenarbeit als „Featured Artist“. Darüber hinaus wurde das accio piano trio für den Zeitraum 2025/26 als einer von fünf Klassik-Bewerbern in das Förderprogramm The New Austrian Sound of Music (NASOM) des österreichischen Außenministeriums (BMEIA) aufgenommen und darf sich noch auf zahlreiche weitere Auslandsprojekte als Kulturbotschafter Österreichs freuen. Unter anderem stehen in der aktuellen Saison Gastspiele in Tokio, London, Paris, Berlin, Prag und Mechelen (Belgien) auf dem Programm; ergänzend dazu ein Heimspiel im ORF RadioKulturhaus in Wien mit der iranischen Oud-Künstlerin und Sängerin Avin Ahmadi.

Den Schwerpunkt des Repertoires bilden einerseits die Meisterwerke der Wiener Klassik, andererseits aber auch selten gespielte Trios von Komponistinnen und im klassischen Kanon zu wenig berücksichtigten Komponisten.

©accio piano trio 2024

Helene Glüxam

Der Kontrast aus tieftönendem Kontrabass und hoher Gesangsstimme ist Ausgangspunkt des Soloprojektes von Helene Glüxam. Die minimalistische Orchestrierung unterstreicht die intimen Kompositionen, die von Naturbildern wie „Wellensturm“ und „Lichtungen“ inspiriert sind. Die persönliche Beziehung zu ihrem Instrument und dessen Klang sind zentral für die Entstehung der Kompositionen und innig miteinander verwoben. Dadurch eröffnet die Musikerin einen Raum für sich, in welchem sie mittels unkonventioneller Spieltechniken ihre verschiedenen Stimmen erforscht und mit eingängigen Songformen experimentiert. Stilistisch ist ihre Musik geprägt von Jazz, Improvisation und Alternative Rock.

2025 wurde Helene Glüxam mit dem Österreichischen Jazzpreis in der Kategorie „Best Newcomer“ ausgezeichnet.

Für die Jahre 2025/26 wurde "Helene Glüxam Solo" für das Förderprogramm NASOM (The NewAustrian Sound of Music) des österreichischen Außenministeriums ausgewählt.

Im Juni 2026 erscheint ihr Debüt-Soloalbum bei Unit Records.

©Alfred Zacharias

Judith Fliedl

„Und so wurde die Interpretation zu einer Performance der reinsten Körperbeherrschung. Judith Fliedl und ihre Geige sind eines - von dieser Violinistin wird noch viel zu hören sein.“

- mica Austria / impuls Festival Graz

„Die Art, wie Fliedl mit größtem Feingefühl den Geigenbogen führte, um fast jeden Ton individuell zu gestalten, war sensationell.“

- Horst Hacker / Memminger Zeitung

Judith Fliedl ist eine in Wien lebende Violinistin, die zu den vielseitigsten österreichischen Geigerinnen ihrer Generation zählt. Ihre künstlerische Arbeit verbindet solistische und kammermusikalische Praxis mit einem starken Fokus auf zeitgenössische Musik, einem außergewöhnlich breiten Repertoire sowie einer intensiven Auseinandersetzung mit Artistic Research. Als nationale und internationale Preisträgerin konzertiert sie weltweit als Solistin und Kammermusikerin und trat bei bedeutenden Festivals und Spielstätten auf, darunter die Salzburger Festspiele, Settembre Musicale, das Impuls Festival, ECLAT, das Beijing Modern Music Festival, die Wiener Festwochen, Wien Modern, das Wiener Konzerthaus, der Musikverein Wien, die Elbphilharmonie Hamburg und das Concertgebouw Amsterdam. (Auszeichnungen u. a.: Brahms-Wettbewerb, NASOM Preisträgerin, Jeunesses Musicales Featured Artist Award sowie der Internationale Reate-Preis für Neue Musik 2025.)

In der Saison 2025/26 ist Fliedl solistisch bei Wien Modern, ZeitGenuss Karlsruhe, Music Current Dublin, im MuTh Wien, beim Carinthischen Sommer sowie weiteren internationalen Festivals zu hören.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Residenzmitglied des Klangforum Wien (2023–26) sowie Junior Researcher und Doktorandin an der Kunstuniversität Graz, wo sie zu neuen Konzertformaten und Publikumsbeteiligung forscht. 2023 erhielt sie das Startstipendium für Musik und darstellende Kunst, 2024 den Best Practice Award der Kunstuniversität Graz. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Mozarteum Salzburg (bei Igor Ozim und Pierre Amoyal), am Royal College of Music und Trinity College of Music London, im Postgraduate- Programm des Klangforum Wien sowie im Kammermusikstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Judith Fliedl spielt eine Violine von Lorenzo Storioni (1780), die ihr privat zur

Verfügung gestellt wird.

©Maria Frodl

HAEZZ (Duo)

Besetzung: Štěpán Flagar (Tenorsaxophon), Tobias Vedovelli (Kontrabass)

Biografie Das Trio HAEZZ (ausgesprochen „Häß“, ein Vorarlberger Dialektausdruck für Kleidung) wurde im Jahr 2023 gegründet. Das Ensemble verzichtet bewusst auf klassische Harmonie- und Rhythmusinstrumente wie Klavier oder Schlagzeug und konzentriert sich stattdessen auf eine kammermusikalisch-kompakte Klangästhetik. Die drei Musiker, die in der Wiener Jazzszene durch Formationen wie 5K HD, Shake Stew oder das Jazzorchester Vorarlberg etabliert sind, widmen sich in diesem Format dem Fokus auf Reduktion und lineares Zusammenspiel.

Künstlerisches Profil Die Musik von HAEZZ ist geprägt von kontrapunktischen Linien und einer engen klanglichen Symbiose. Das Repertoire besteht vorwiegend aus Eigenkompositionen der drei Mitglieder, die sich zwischen lyrischer Eindringlichkeit und rhythmischer Komplexität bewegen. Die Besetzung ermöglicht einen transparenten Sound, in dem jedes Instrument gleichermaßen melodische, harmonische und rhythmische Funktionen übernimmt.

Diskografie und Auszeichnungen

  • 2024: Veröffentlichung des Debütalbums HAEZZ in der „Edition Ö1 Jazz contemporary“ (ORF).

  • 2024: Nominierung für den Österreichischen Jazzpreis in der Kategorie „Best Album“.

  • 2025–2026: Ausgewählt für das Förderprogramm „The New Austrian Sound of Music“ (NASOM) durch das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

©Günther Pichler

Lukas Maierhofer

Lukas Maierhofer wurde am 03.04.2014 geboren. Im September 2021 begann er mit dem Klavierunterricht am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz bei Frau Chih-Ching Hsiang, MA. Bereits nach einem halben Jahr – im März 2022 – wurde Lukas beim Landeswettbewerb prima la musica mit dem 1. Preis mit Auszeichnung in der Kategorie Klavier ausgezeichnet.

Seit diesem frühen Erfolg erhält er eine Begabtenförderung des Konservatoriums, die ihm zusätzliche Förderung und Motivation bietet.

Im März 2024 bestätigte Lukas erneut sein Können und erhielt beim alle zwei Jahre stattfindenden Solowettbewerb prima la musica nochmals den 1. Preis mit Auszeichnung.

Im März 2026 wurde er erneut mit dem 1. Preis ausgezeichnet und erhielt die Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb prima la musica. Im selben Monat gewann er die Goldene Note 2026, den Klassik-Musikförderpreis für hochbegabte Kinder und Jugendliche des ORF, als Sieger in der Kategorie Tasten- und Zupfinstrumente.

Neben den Wettbewerben wirkt Lukas regelmäßig bei zahlreichen Projekten und Konzerten des Konservatoriums Graz mit und sammelt dabei wertvolle musikalische Erfahrungen.

Boyz´N Flutes

Das Blockflötentrio “Boyz´N Flutes” besteht aus Luis Koller-Prisching und Philip Weigel aus der Blockflötenklasse von Mag. Barbara Sackl sowie Stanislaus Scholz aus der Blockflötenklasse von Mag. Karin Jenner-Silldorff. Luis und Philip spielen schon seit mehreren Jahren im Ensemble als Duo und Trio, in diesem Schuljahr kam Stanislaus dazu. Zu dritt spielen sie erfolgreich bei diversen Konzerten und beim Landes- und Bundeswettbewerb von PLM in der Altersgruppe III . Die Besonderheit dieses Trios ist die Beherrschung der verschiedenen Blockflötentypen von einem Renaissanceconsort über hochbarocke Altblockflöten und moderne Bassblockflöten.

Leonardo Iannuccelli

Leonardo Iannuccelli, geboren 2009 in Rom, ist ein vielseitiger junger Musiker, der sich gleichermaßen als Geiger, Cellist und Komponist auszeichnet. Bereits im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Violinunterricht und setzte seine Ausbildung am J. J. Fux Konservatorium in Graz fort.

Im Jahr 2018 wurde er in die Hochbegabtenklasse von Emilio Percan an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) aufgenommen, wo er auch seine Leidenschaft für Kammermusik vertiefte. Im selben Jahr erweiterte er sein musikalisches Spektrum durch das Cellostudium bei Thomas Platzgummer am Grazer Konservatorium sowie durch Kompositionsunterricht bei Helmut Schmidinger an der KUG.

Leonardos künstlerisches Profil zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Vielseitigkeit aus: Er tritt sowohl als Geiger als auch als Cellist in zwei Kammermusikensembles auf und präsentiert zudem eigene Kompositionen – von Solowerken bis hin zu Orchesterstücken – im Konzert.

Im Jahr 2024 wurde er als Mitglied des 'Trio ESPRIT', welches mit dem Bösendorfer Sonderpreis sowie dem 1. Preis beim Wettbewerb „Prima la Musica“ ausgezeichnet wurde.

Darüber hinaus ist er als Cellist im Sinfonieorchester des Johann-Joseph-Fux Konservatoriums Graz tätig, wo er auch solistisch auftrat, und wirkt auf der Geige als Konzertmeister im Landesjugendsinfonieorchester. Leonardo ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Österreich, Italien, Ungarn, Russland, Malaysia, Thailand und Belgien. Zu seinen bedeutendsten Erfolgen zählt der 1. Preis in der Kategorie Violine beim Ysaye International Music Competition 2021 in Lüttich. Zudem wurde er 2021 zum Spivakov Foundation Festival eingeladen und gehörte 2022 zu den 18 jungen Geigern weltweit, die für den renommierten Wettbewerb „Il piccolo violino magico“ ausgewählt wurden. 2024 wurde er in Brixen Bundessieger Österreichs für Violoncello beim Wettbewerb Prima la Musica.

Anna-Maria Semernegg

Die aus der Steiermark stammende Sopranistin Anna-Maria Semmernegg entdeckte ihre musikalische Stimme früh an der Musikschule Kalsdorf, wo sie sowohl im Klavier- als auch im Gesangsunterricht grundlegende Impulse erhielt.

Am Musikgymnasium Graz vertiefte sie ihre künstlerische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Gesang und entwickelte ihre Ausdruckskraft weiter. Seit 2023 wird sie am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz in der Klasse von Birgitta Wetzl ausgebildet und im Rahmen der Begabtenförderung besonders unterstützt.

Ihre musikalische Entwicklung spiegelt sich auch in Wettbewerbserfolgen wider: Nach einer ausgezeichnet abgeschlossenen Schulausbildung im Jahr 2025 wurde sie beim Landeswettbewerb „prima la musica“ prämiert und zur Teilnahme am Bundeswettbewerb eingeladen.

Yangzhenshi David Pan

Yangzhenshi David Pan, geboren am 27. August 2011 in Graz, besucht das BRG Petersgasse Graz und erhält seit September 2017 Unterricht in klassischer Gitarre am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium bei Mag. Günther Scherer.

Er nahm mehrfach erfolgreich am Wettbewerb Prima la Musica teil: 2023 erreichte er den 2. Preis in Kammermusik für Gitarre, 2024 gewann er den 1. Preis beim Landeswettbewerb und anschließend Gold beim Bundeswettbewerb in Südtirol. 2025 folgten weitere 1. Preise und Gold-Auszeichnungen im Gitarren-Duo. 2026 wurde er bei Prima la Musica in der Kategorie Gitarre Plus mit dem 1. Preis, Gold und dem Titel Landessieger ausgezeichnet.

Weitere Erfolge erzielte er beim VelEspaña International Classical Guitar Competition in Slowenien sowie beim Guitar Styria Festival 2026 in Graz. Zusätzlich sammelte er zwischen 2022 und 2026 musikalische Erfahrungen bei Konzerten, Workshops und Meisterkursen in Österreich, Italien, Slowenien und Ungarn.